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Kanutour sieg wenig wasser
Schon kurz nach dem Start begann das Gestocher
Paddelcrew kanutour sieg
Paddelcrew auf der Sieg
Lena und Mathias kanutour sieg
Lena und Mathias
kleine Stromschnelle sieg kanutour
kleine Stromschnelle-ausnahmsweise ohne Bodenkontakt
Lena mit Mütze kanutour sieg
Lena mit Mütze beim Abendessen
kanutour sieg Abendprogramm am Ufer
Abendprogramm am Ufer der Sieg
kanutour sieg Frühstück
Gleich gibts Frühstück
kanutour Sieg-Impression
Impression von unserer Kanutour
Tina und ich kanutour sieg
Tina und ich bei der Kanutour
Mal wieder steckengeblieben-armes Boot
Mal wieder steckengeblieben-armes Boot
Schon wieder stochern und schieben
Schon wieder stochern und schieben
kreuz und quer durchs "Fahrwasser"
kreuz und quer durchs "Fahrwasser"
Stochern uns staken in der fast versiegten Sieg
Stochern uns staken in der fast versiegten Sieg
Meine Stiefel nach einigen durchwateten Stromschnellen-sorry fürs schlechte Bild
Meine Stiefel nach einigen durchwateten Stromschnellen-sorry fürs schlechte Bild
Gepäcktransport vom Ausstieg zum 600 Meter entfernten Bahnhof
Gepäcktransport vom Ausstieg zum 600 Meter entfernten Bahnhof
Zurück in Wissen-Imbiss bei unserem Einstiegsparkplatz
Zurück in Wissen-Imbiss bei unserem Einstiegsparkplatz
Tina und ich vor der Heimfahrt am Sonntag
Tina und ich vor der Heimfahrt am Sonntag

Kanutour auf der Sieg von Wissen nach Herchen-Bahnhof

Entfernung: etwa 30 km
Dauer: Samstag Vormittag bis Sonntag Mittag

Diesmal waren wir nicht alleine unter wegs, sondern hatten uns für die Tour mit Lena und Mathias verabredet. Wir hatten uns die Sieg ausgesucht. Nett fließend, spritzig, und ab Wissen ganzjährig mit allen Bootstypen befahrbar-so war es zu lesen. Doch es kam anders.

Nachdem ich am Freitag noch einen flüchtigen Blick auf den Pegel geworfen hatte, war ich schon etwas skeptisch. Doch nachdem überall zu lesen war "...ab Wissen ganzjährig befahrbar..." und das ohne Bezug auf einen besonderen Pegelstand, fuhren wir wie geplant los.Camp in Wissen In Wissen angekommen suchten Tina und ich erstmal einen geeigneten Platz um sich mit den Kollegen zu treffen und um zu übernachten. Ein Plätzchen war in einem kleinen Industriegebiet schnell gefunden-direkt am Fluß. Kurz darauf trafen die Beiden dann ein, und wir machten uns einen gemütlichen Abend und freuten uns auf die kommende Tour.

Am nächsten Morgen giengs nach dem Frühstück zum Einstieg. Dort trafen wir ausschließlich auf Paddler mit einer-Kajaks und teilweise mit Sturzhelm. Hatten wir uns mit unseren Allys etwa zuviel zugemutet? Nachdem alles aufgebaut und bepackt war starteten wir. Bei der ersten Stelle, die normalerweise eine Stromschnelle ist, wurde sofort klar, was los war: Viel zu wenig Wasser. Grundberührung,Stochern und schieben Steinkontakt, Stillstand. Also raus, Boot weiterzerren....Scheiße!!! Wir entschlossen uns trotzdem, die Kanutour fortzusetzen - nun war man ja schon da und es konte eigentlich  nur besser werden. Wurde es aber nicht. Wir quälten uns Kilometer um Kilometer vorwärts. Nach fünf Stunden hatten wir tatsächlich etwa 15 Kilometer geschafft. Schiebe- und Paddelpassagen wechselten sich ab. Dabei hatten wir so heftige Grundberührung, daß wir um die Gesundheit unserer Boote fürchten mußten. Es schabte, kratzte und rutschte. Es ist echt enorm, was so ein Faltboot aushält. Außer ein paar oberflächlichen Kratzspuren war am Ally nix zu sehen.

Am späten Nachmittag erreichten wir die Umtragestelle bei Schladern. Hier muß man ein Fabrikgelände umtragen. An dieser Stelle wurde leider keinerlei Umtragemöglochkeit in Flußnähe gebaut, sondern man muß dem Weg am rechten Ufer folgen, bis man wieder an den Fluß kommt. Nach der Brücke dann links über den Parkplatz, dann weiter zur Straße, dort links, dann immer geradeaus, bis man links wieder zur Sieg kann (Trampelpfad).Die Strecke zum Umtragen beträgt mindestes einen Kilometer. Ein Bootswagen empfehlt sich an dieser Stelle. Wir hatten versucht, eine kürzere Umtrage zu finden, und verschiedene Möglichkeiten geprüft. Das hat uns jedoch nur Zeit gekostet. Schließlich mußten wir doch diese ewig lange Umtrage nutzen. Also spart euch die Suche nach Alternativen und lauft einfach los...es geht nicht anders.

Nun war es schon recht spät und wir mußten nach einem Platz zum Übernachten Ausschau halten. Nach ein paar weiteren Kilometern und der Besichtigung einiger ungeeigneter Plätzchen fanden wir am Flußufer ein geeignetes Stückchen Wiese, wo wir unser Camp aufschlugen. Da es schon fast dunkel war, bauten wir schnell die Zelte auf. Den Abend verbrachten wir mit Essen, Quatschen und ein paar Bierchen. Am nächsten morgen frühstückten wir gemütlich in der Herbstsonne.Unser Camp am Morgen Dann giengs wieder auf die Sieg. Nach weiteren Stocheraktionen beschlossen wir, die Kanutour im Interesse des Flusses, der Boote und uns vorzeitig abzubrechen. Die nächste Möglichkeit für den Abbruch war Herchen-Bahnhof. Dieser Bahnhof liegt nahe genug am Fluß, um das Gepäck dorthin schaffen zu können. Es sind etwa 800-1000 Meter. Ursprünglich war geplant, bis Siegburg zu fahren.

Kurze Zeit später waren wir zurück beim Startplatz in Wissen, wo wir in der Sonne noch Brotzeit machten, die Sachen in die Autos luden und schließlich die Heimfahrt  antraten.

Es war trotz der beschwerlichen Verhältnisse eine schöne Paddeltour durch das landschaftlich sehr schöne, herbstliche Siegtal. Brotzeit in WissenMeißt gibt es am Ufer der Sieg weder Straßen noch Bahnlinien oder Ähnliches. Es ist ruhig, und man hört nur die Geräusche der Natur.

Trotz des niederigen Wasserstandes gab es einige kleine Stromschnellen, Stufen und Schwälle, die ganz gut fahrbar waren. An Stellen, wo das Flußbett etwas enger ist, war das Wasser tief genug, und wir konnten die Stellen passieren. Dann ist natürlich Maßarbeit gefragt. Viel Platz war da rechts und links oft nicht. Sicher ist jedoch, daß wir bei ordentlichem Wasserstand bestimmt wiederkommen. Bei genügend Wasser gibt es auf der Sieg viele kleine Schwälle, die Strömung zieht einen dann flottt durch die Landschaft. Die Stellen, die diesmal für Krampf und Kampf sorgten, versprechen bei genügend Wasser eine Menge Spaß.

Unser Tip: Achtet auf den Pegel!! Bei zu wenig Wasser kann man zwar mit dem einer-Kajak fahren, doch das Schieben über Untiefen macht echt keinen Spaß und schadet dem Flußbett. Der Fluß ist nicht immer mit allen Bootstypen befahrbar!! Einen Link zum PgellÖffnet einen externen Link in einem neuen Fenster findet Ihr hier.

Zwischen Siegburg und Wissen besteht eine gut ausgebaute Bahnverbindung. Stündlich fährt ein Regionalexpress von Siegen nach Wissen. Infos zur Bahnverbindung gibts Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterbei der Bahn.

Wenn Du eine Frage zur Tour hast, würden wir uns freuen, wenn Du die Frage als Kommentar stellst. So können auch andere Leser davon profitieren.

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7 Kommentare

Seite 1 von 2 12 >>

#7 Smithg405 schrieb am 06.01.2018 17:12 answer email homepage

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#5 Philippq schrieb am 25.03.2012 15:46 answer email homepage

Hallo!

 

Schöner Bericht, musste 2011 im April leider ähnliches machen, auch wenn wir nicht soweit gefahren sind.

Sind damals von Dattenfeld aus bis nach Eitorf ans Ruhr (Wehr mit Wasserkraftanlage) gefahren und hatten auch ziemlich niedriges Wasser. Am besten eignet es sich wenn es 3-4 Tage vorher geregnet hat und es dann schön wird. Dann kann man super fahren. Uns ist bei der Tour nämlich das Boot kaputt gegangen. Die ersten 3 seichten Stellen haben wir das Bott getragen aber irgendwann hatte man dann die Nase voll, also Popo hoch und daumen drücken. Ging auch ganz gut bis sich dann irgendwann lauter kleine Löchlein gebildet haben. Wir suchen deswegen jetzt nach einem Boot mit stabilerem Boden, vielleicht Ideen?

 

Liebe Grüße

 

Philipp

#6 Haiko schrieb am 26.03.2012 07:58 answer email homepage

Hallo Philipp,

wart Ihr mit einem Faltboot oder einem Festboot unter Wegs? Ich denke, für solche Aktionen ist ein robustes, altes PE-Boot am besten geeignet. Aber die Dinger sind richtig schwer!

Aber das ist ja nicht nur ein Problem fürs Boot, sondern für den Fluß. Grundberührung schadet dem Fluß, Laich kann zerstört werden usw. Wir achten daher seit dieser Erfahrung auf den Waserstand und gehen eben nicht oder wo anders paddeln, wenn der Pegel zu niedrig ist. Das sit auch die einzige Empfehlung, die ich Aussprechen kann. Macht ja auch nicht gerade Spaß, ein schweres Boot über Kiesbänke zu zerren.

Gruß,

Haiko

#2 Jörg schrieb am 11.08.2008 22:18 answer email

Hallo, dein Bericht ist sehr interessantes, da ich mit Freunden im September von Wissen bis Siegburg paddeln möchte. Wie sollte denn der Pegelstand sein, damit man einigermaßen gut durch kommt? Danke im voraus Gruß Jörg zwinker

#3 Haiko schrieb am 15.07.2009 10:01 answer email homepage

Den für Befahrung vorgeschriebenen Pegelstand weiß ich gerade nicht. Spaß hat es aber gemacht, sobald der Pegel Eitorf bei etwa 70 cm stand.

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